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Mögliche Wege zum Fotoautomat
In der Konzeptphase sind drei verschiedene Vorgehenswiesen
zur Beschaffung des Fotoautomaten in Erwägung gezogen
worden:
Variante A: Bestehender Automat
Einen bestehenden,
aber ausrangierten Fotoautomaten ausfindig zu machen und ihn
gemäss meinen Vorstellungen zu modifizieren.
Es wurde aber relativ früh klar, dass diese Variante keine
Aussicht auf Erfolg haben würde. In der Schweiz sind/waren
bei den Schnell-Fotoautomatenbetreiber keine alten Gerät
zu bekommen. Im Ausland stiess ich auf ein einziges Inserat,
welches einen alten Automaten anpries, jedoch zu einem unrealistischen
Preis, welcher ein Vielfaches des ganzen Budgets ausgemacht
hätte.
Zudem stellte ich bei der Inspektion der sich in
Betrieb befindenden Automaten fest, dass diese eine sehr massive
Bauweise aufwiesen und nur schwer bzw. unmöglich zu transportieren waren.
Ein Grund dafür ist, dass die Automaten keine einheitliche
Bauart aufweisen, da sie oft Spezialanfertigungen sind, welche
den Ansprüchen vor Ort gerecht werden. (Damit sind die
analogen Schwarz-Weiss-Automaten gemeint. Die neuen Digitalen-Maschinen
sind fix vorgefertigt).
Varianten B: Einzelteile
Als weitere Möglichkeit zog ich in Betracht, die Box
selber zu bauen und gebrauchte automaten-typischen Einzelteile
wie z.B. Leuchtschrift, Vorhang, Verkleidung im Innern und
Stuhl von den Betreiber-Firmen zu besorgen. Auch hier zeichnete
sich relativ früh ab, dass alle Emails und Telefonanrufe
nicht zum gewünschten Erfolg führen würden.
Die kontaktierten Firmen wollten oder konnten mich nicht unterstützen.
Variante C: Selbstständiger Aufbau
Daher nahm ich den kompletten
Aufbau des Automaten in Eigenregie in Angriff. Somit hatte
ich aber auch die Freiheit, den Automaten auf die Gegebenheiten
für die von mir verwendete Fototechnik
und Elektronik abzustimmen.
Einziger Nachteil ist der grössere
finanzielle Aufwand, verursacht durch den kompletten Selbstbau,
da alles Material – bis auf die Schallschutzplatten – selbst
eingekauft werden musste.
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